Nach der desaströsen Niederlage zuhause gegen die Himmelsstürmer konnte es für das Derby in Hasenfelde nur heißen WIEDERGUTMACHUNG, aus Sicht des VfB II! So bekam man mit Steve Haupt auch noch Verstärkung aus der Ersten, um beim Tabellenletzten nicht wieder zu enttäuschen.
Der VfB II machte vom Anstoss weg Druck und ließ den Hasenfeldern kaum Möglichkeiten nach vorn zu spielen und sich zu befreien. Der Gastgeber war schlichtweg mit dem Offensivspiel der Gäste überfordert und nach 8 Minuten war VfB-Kapitän Dominik Lorenz im Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen, so es gab folgerichtig Elfmeter für den VfB. Marcus Oegel schritt statt des Gefoulten zur Tat und scheiterte am gut parierenden Keeper der Blau-Weißen, doch vier Minuten später war es soweit, der VfB ging in Führung. Der zuvor gescheiterte Marcus Oegel spielte Doppelpass mit Cavin Mosters und schob dann überlegt zur längst überfälligen Gästeführung ein. Dieses Tor schien dem VfB aber mehr zu schaden, als zu helfen, denn man überließ den Gastgebern nun unverständlicherweise mehr Raum und zog sich etwas zurück. Doch Hasenfelde konnte aus diesen Freiheiten kein Profit schlagen, stattdessen nutzte VfB-Stürmer Cavin Mosters einen Fehler in der Hintermannschaft der Blau-Weißen und netzte zum 2:0 ein (31.). Nun war es ein Spiel auf ein Tor und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der Gast seine Führung ausbauen würde. Nach einem von Julius Schmidt schnell ausgeführten Freistoss war Nico Schäper frei durch und traf zur sicheren Halbzeitführung ins lange Eck (39.). Ohne Wechsel ging es für den VfB II in die zweite Hälfte und bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn war es Dominik Lorenz, der einen herrlich herausgespielten Angriff nach einem Querpass von Christian Cieslak nur noch einschieben musste. Es spielte nur noch der VfB und die Gastgeber musste mit Mann und Maus verteidigen, um nicht noch höher ins Hintertreffen zu geraten. Doch nach 61 Minuten folgte der nächste Streich von Dominik Lorenz, der mit einem Heber \"Marke Tor des Monat\" das 5:0 markierte.
Nach 70 Spielminuten gelang dem Gastgeber der Ehrentreffer, als Sven Klumbis nach einer Ecke sehenswert per Flugkopfball vollendete. Den Schlusspunkt in der torreichen Partie setzte Steve Haupt, der im Zusammenspiel mit Marcus Oegel die Hasenfelder Abseitsfalle überlistete und zum 6:1 Endstand vollendete.
Dieser Auswärtsdreier war für den VfB wichtig, zumal die Tabellennachbarn auch dreifach punkteten, aber nun muss dieser Erfolg im Heimspiel gegen die Preußen aus Beeskow mit einem Heimsieg bestätigt werden! |
|