Trainer Tino Völzmann konnte vor dem Spreeklasse-Topspiel aus dem Vollen schöpfen, muss aber wohl längere Zeit auf seinen Kapitän Sebsatian Henschke verzichten, der an einer Rückenverletzung laboriert, an dieser Stelle gute Besserung vom gesamten Team. So hatte der Trainer 18 Spieler zur Verfügung und nutzte diese Vielzahl an Spielern, um den ein oder anderen zu schonen.
Tauche begann die Partie stark und der VfB hatte in der Anfangsphase Glück nicht schon höher in Rückstand zugeraten. Vor dem frühen Taucher Führungstreffer in der 9. Minute durch Steffan Rußig musste VfB-Keeper Stephan Liebe schon die ein oder andere Tormöglichkeit der Gäste parieren. Beim Gegentreffer war er allerdings machtlos und der Gast stürmte munter weiter, während der VfB nicht ins Spiel fand. Im Gegenteil, man hatte Glück, dass Silvio Thiede für seinen bereits geschlagenen Keeper einen scharfer Schuss von der Linie köpfte und der VFB-Keeper zwei Eins-gegen-Eins Situationen glänzend parierte. Es dauerte eine Viertelstunde bis der VfB sich fing und seinerseits die Initiative vergriff. So schickte Felix Brade seinen Sturmpartner Nico Paulke steil und dieser umspielte gekonnt den Taucher Keeper und netzte zum Ausgleich ein. Nur fand der VfB seinen gewohnten Rhytmus und machte das Spiel. Vorallem nach Standard war man gefährlich und eine dieser gefährlich geschlagenen Ecken von Mario Wagner war auch der Ausgangspunkt für den VfB-Führungstreffer. Die Taucher wehrten den Ball zu kurz ab und Nico Paulke brachte den zweiten Ball scharf und flach vor das Tor und dort traf Steven Jakob aus Nahdistanz in Gästegehäuse. Keine drei Minuten später war es dann endlich wieder einmal VfB-Spielmacher Mario Wagner der seine Torflaute beendete und nach einer schönen Flanke von Cavin Mosters am langen Pfosten nur noch den Fuss hinhalten musste um das 3-1 zuerzielen. Der Taucher Keeper geriet nun mehr und mehr in den Mittelpunkt, denn der VfB blieb gefährlich ohne aber konsequent abzuschließen, so dass alle Bälle sichere Beute für den Gästekeeper wurden.
In der Halbzeit entschloss sich der VfB-Trainer die Offensive zu stärken, und brachte für Verteidiger Sebastian Boldt mit Martin Müller einen Stürmer, für den der spielstarke Felix Brade ins Mittelfeld rückte. Mit diesen Umstellungen wollte der VfB den Sack schnellstens zumachen und das vierte Tor erzielen, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Die Chance für das vierte Tor hatte kurz nach der Pause Nico Paulke, der nach einer mustergültigen Ballannahme allein vorm Tor am gut reagierenden Gästekeeper scheiterte. So blieb es Sturmjoker Dave Franz vorbehalten nach herrlicher Vorarbeit von Felix Brade das 4-1 (73.) zuerzielen und somit das Spiel entgültig zu entscheiden! Dabei blieb es dann aber auch, trotz guter Torchancen auf beiden Seiten und am Ende entschied der neue Tabellenzweite das Spiel aufgrund der effektiveren Chancenverwertung für sich. |
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