Der VfB hatte für das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Ahrensdorf, mit Nico Schäper und Marcus Oegel zwei wichtige Spieler zu ersetzen, konnte aber auf Mario Wagner und Robert Malenke zurückgreifen, die die Mannschaft spielerisch stärker machen sollten.
Der Gastgeber bestimmte vom Anpfiff weg das Spiel, doch Ahrensdorf blieb über seine schnellen Spitzen Lanto und Runge stets gefährlich. Der VfB spielte bis zum Strafraum sehr ansehnlich, doch der letzte entscheidende Pass kam nicht an oder man scheiterte am gut parierenden Gästekeeper. So lief das Spiel die ersten dreißig Minuten, ehe das erste Tor fallen sollte. Im Anschluss an eine VfB-Ecke agierte die VfB-Verteidigung, bei einem Befreiungsschlag der Gäste so unglücklich, dass beide Gäste-Angreifer völlig frei auf VfB-Keeper Dave Franz zuliefen und Runge auf Vorlage von Lanto nur noch einschieben brauchte (31.). Doch die Antwort der Gastgeber kam promt vom Anstoß weg: Christian Cieslak konnte nach Doppelpass mit Sturmkollege Cavin Mosters nur per Foul gestoppt werden und der VfB bekam den Freistoß, 25 Meter vor dem Gästetor. VfB-Kapitän Sebastian Henschke schien den Gästekeeper mit seinem direkt aufs Tor gezirkelten Freistoß überrascht zuhaben, denn der durchaus haltbare Ball schlug direkt über dem verduzten Gästekeeper ein, zum verdienten Ausgleich des VfB (32.). Nach diesem Tor hatte der VfB deutlich Oberwasser, konnte aber seine herausgespielten Chancen nicht nutzen und Christian Cieslak scheiterte aus der Distanz am Pfosten. So ging es mit einem, aus Steinhöfler Sicht unglücklichem Unentschieden in die Halbzeit und man verzichtete aufgrund des überzeugendem Spiels auf Spielerwechsel. Der VfB wirbelte mit dem Wiederanpfiff weiter, angetrieben vom nimmermüden Robert Malenke und Mario Wagner, der seine Mitspieler immer wieder in Szene setzen konnte. In der 52. Minute dann endlich der längst fällige Führungstreffer des VfB: Julius Schmidt nahm einen VfB-Torschuss am Fünfmeterraum mit dem Rücken zum Tor auf, drehte sich um seinen Gegenspieler und erzielte mit einem Schuss ins kurze Eck das 2:1 für den Gastgeber. Das Konterspiel der Gäste zeigte aber immer wieder Wirkung und der Ausgleich schien nun durchaus möglich für die Eintracht. Es folgte eine Schlüsselszene, die das Spiel wohl entschied: Eintracht-Stürmer Lanto setzte sich auf der linken Seite durch und bediente den in der Mitte völlig blanken Runge, dessen Direktabnahme aus 5 Meter VfB-Keeper Franz mit einem Riesenreflex parierte. Nach den Einwechslungen, der Defensivspieler Thomas Schmidt und Jan Meissner für Christian Kaufmann und Christian Cieslak, wollte der VfB den knappen Vorsprung über die Zeit bringen und die drei Punkte im Dorf behalten. Während der Gast nun offensiver werden musste, verlegte sich der VfB aufs Kontern und hatte damit Erfolg. Nach einem missglückten Abwehrversuch brauchte Mario Wagner den Ball aus 20 Metern nur noch im leeren Tor unterbringen, eine Chance die er sich nicht nehmen ließ (77.), nachdem er kurz zuvor per Kopf noch eine Großchance liegen ließ. Nun war der Wille der Gäste gebrochen, zumal VfB-Kapitän Henschke auf der Linie, für seinen bereits geschlagenen Keeper, die letzte Chance der Gäste zunichte machte. Der VfB hatte nun Chancen im Minutentakt, aber nur ein Tor sollte noch fallen. Cavin Mosters setzte sich energisch im Strafraum durch, scheiterte aber zum Entsetzen seiner Mitspieler völlig frei am Gästekeeper. Aber die daraus resultierende Ecke brachte Julius Schmidt genau auf den Kopf des zuvor gescheiterten VfB-Angeifers, der zu seinem achten Saisontreffer einköpfte (88.). Dies war der Schlusspunkt einer lange offenen Partie, die der Schiedsrichter zu jeder Zeit im Griff hatte.
So behält der VfB seine makellose Rückrundenbilanz mit drei klaren Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 14:2 und hat somit schon mehr Punkte in der Rückrunde geholt, als aus der gesamten, verkorksten Hinrunde dieser Saison. |
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