| Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Ahrensfelde standen nicht schlecht, auch wenn man auf Torjäger Lars Richter und den gesperrten Stephan Ring verzichten musste. Wie schon in der Vorwoche begann der VfB defensiv sehr stark und ließ dem Gast kaum Freiräume und Anspielstationen in der VfB-Hälfte und über Konter versuchte man selbst erfolgreich zu sein. Solange man den Ball flach und schnell spielte blieb man auf Seiten des VfB gefährlich, auch wenn man das Spiel über die rechte Außenbahn etwas zu sehr vernachlässigte! Aber der erste, über die besagte rechte Seite, vorgetragene Angriff, sollte die VfB-Führung bringen. Eine Flanke von Stefan Vrazilov nahm Denny Saegebrecht 8 m vorm Tor gefühlvoll herrunter, verlud den Gästekeeper und schob zur Führung ein. Danach setzte der VfB bis zur Pause immer wieder Nadelstiche durch Konter, ohne jedoch noch einmal gefährlich abschließen zu können. Von den Gästen war bis auf eine gefährliche Torchance vor der Halbzeit nichts zusehen, und bei der Direktabnahme aus Nahdistanz bekam Rene Seilz noch die Schulter hoch und lenkte den Ball zur Ecke. So ging es in die Halbzeit und der VfB wollte und sollte genau so weiterspielen wie in Hälfte Eins, aber dieses Ziel wurde weit verfehlt. Man verzettelte sich in Einzelaktionen, war nur noch damit beschäftigt mit dem Schiedsrichter zu hadern und den Gegner zu provozieren, man verlor völlig den Faden durch diese Nebenkriegsschauplätze. So kassierte man neben den unnötigen Gegentreffern auch noch reihenweise sinnlose Karten, die Sperren für das nächste Spiel bedeuten! Wenn nicht langsam jeder in dieser VfB-Mannschaft kapiert, dass er sich auf seine eigenen Qualitäten und Stärken konzentriert und für den Verein einbringt, geht es unweigerlich zurück in die Spreeliga. Genauso, sollte sich jeder mal selbst hinterfragen, ob er noch alles für das Team geben will und auch für die Mannschaft spielt und ackert, denn nur mit guten Einzelspielern hat noch niemand etwas gewonnen. Die Diziplinlosigkeiten in dieser Saison nehmen Ausmaße an, die ein ganz schlechtes Bild auf die Mannschaft und den Verein werfen, zumal sieben Platzverweis zu diesem Zeitpunkt der Saison rekordverdächtig sind, und zum Großteil nicht aus Fouls gegen den Abstieg, sondern aus Unsportlichkeiten, Tätlichkeiten und Meckern resultierten. |
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| Aufstellung: |
Rene Seilz |
Übungsleiter: |
Tino Völzmann |
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Torsten Heese |
Mannschafts |
Wolfgang Schulze |
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Oliver Lorenz |
betreuer: |
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Silvio Thiede |
Schiedsrichter- |
Wilfried Fabian (Cottbus) |
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Steve Haupt |
kollektiv: |
T. Luithard (Cottbus) |
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Maik Saegebrecht (79. Marcus Oegel) |
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D. Wergula (Cottbus) |
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Ralf Müller |
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Stefan Vrazilov |
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Vrazilov (62./M.), Haupt (73./F.), Gottschalk (84./M.) / Mosler (69./F.), Howaldt (78./F.), Riemer (83./F.), Ernhardt (87./UB), Haustein (88./F) |
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Tino Gottschalk |
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Felix Brade |
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Denny Saegebrecht |
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Haupt (88./UB) |
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| Kader nicht eingesetzter Spieler: |
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- / Koch (88./T) |
| Stefan Liebe, Cavin Mosters, Nico Oegel, Chris Giering |
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