Der VfB Steinhöfel war in der ersten Halbzeit die dominantere Mannschaft und ging folgerichtig mit 1:0 in Führung. Martin Müller belohnte sich mit diesem Tor schon früh für seine heute gute Leistung. Die Vorarbeit leistete Stephan Ring. Storkows Torhüter verhinderte in der Folge unter anderem mit einem Riesenreflex gegen Ralf Müller, dass der Gastgeber die Führung weiter ausbaute. Kurz vor dem Pausenpfiff handelte sich der VfB mal wieder einen völlig sinnlosen Freistoß im Mittelfeld ein. Das Resultat aus dieser Standartsituation war der unnötige Ausgleich. Obwohl der Freistoß zunächst in die Mauer ging, war die Hintermannschaft des VfB mehrmals nicht in der Lage den Ball entscheidend zu klären. So ging es trotz guter Leistung nur mit einem 1:1 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit kam der Gast aus Storkow dann besser ins Spiel. Mit zunehmender Spieldauer waren einige Spieler des Gastgebers dann mehr mit Meckern über den Schiedsrichter beschäftigt, anstatt weiter konzentriert Fußball zu spielen. Diese hausgemachte Unruhe wirkte sich auf das jetzt längst nicht mehr so gute Spiel des VfB aus. Der Knackpunkt des Spiels ereignete sich dann gut eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Die Steinhöfeler waren in Form eines Abstoßes eigentlich in Ballbesitz. Nun wurde aber solange über eine Szene, die eigentlich nicht der Rede Wert war, diskutiert, bis der Schiedsrichter auf gelb für Ralf Müller und Schiedsrichterball im Steinhöfeler Strafraum entschied. Storkow spielte den Ball zwar fair ins Toraus, aber die Hintermannschaft des VfB war nun so unsortiert, dass Steffen Lüdtke nach dem folgenden mißglückten Abschlag allein gegen zwei Angreifer stand. Diese Möglichkeit ließen sich die Germanen nicht nehmen. Nur acht Minuten später gelang dem Storkower Steffen Frindt mit seinem zweiten Treffer das vorentscheidene 1:3. Oliver Lorenz gelang in der Nachspielzeit zwar noch das 2:3, aber zu mehr sollte es nicht reichen. Wenn die Mannschaft des VfB Steinhöfel nicht ganz schnell die eigene Disziplin in den Griff bekommt, kann man nur hoffen, dass aus der Landesklasse nicht zwei Teams aus unserem Kreis absteigen. Sollte dies doch passieren, hat man es bei drei Absteigern aus der Spreeliga wohl ganz schwer im Abstiegskampf ! |
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