Dem VfB II ist ein gelungener Start in die Rückrunde geglückt, denn man besiegte Angstgegner Rot-Weiß Petersdorf knapp mit 2-1. Dabei waren die Vorzeichen nicht die günstigsten vor dem Anpfiff, denn neben Mario Wagner, Steven Jakob (beide in der LK Ost aktiv), Neuzugang Konrad Karwan (verreist), Mathias Müller, Marco Tober (arbeitsbedingt) und Andy Grabert (verletzt), fehlt(e) auch Trainer Sebastian Henschke (Reha), der auch die nächsten drei Spiele durch seinen Vorgänger Tino Völzmann ersetzt werden wird.
Zu Beginn der Partie hatte der Gastgeber die Rot-Weißen ganz gut im Griff und bestimmte seinerseits das Spielgeschehen, so schien es eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer für die Einheimischen fällt. Nach 15 Minuten dann die erwartete und verdiente VfB-Führung durch Julius Schmidt, der eine Eingabe von Cavin Mosters überlegt verwertete. Und gerade 60 Sekunden später schicke Dominik Lorenz VfB-Torjäger Nico Paulke mit einem Traumpass auf die Reise, den dieser in gewohnt souveräner Manier versenkte. Aber statt konzentriert die eingeschlagene Spielweise fortzusetzen, hielt man nun zulange den Ball und ließ weder Ball noch Gegner laufen und der Gast erarbeitete sich nach und nach ein Übergewicht im Spiel, doch bis zur Pause konnten die Petersdorfer kein Kapital daraus schlagen. Trotz der Anweisungen in der Halbzeitpause verfiel der VfB weiter in diesen Trott, und ließ Petersdorf schalten und walten, und diese blieben durch Konter gefährlich. In der 57. Minute folgte dann der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer für die Gäste, als ein Flankenlauf durch die VfB-Defensive nicht unterbunden werden konnte und Neuwald den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückte. Dieser Treffer mit Ansage schien für die VfB-Spieler aber wie ein Weckruf zu wirken und man ergriff endlich wieder die Initiative und kann zu einigenn guten Chancen. Aber sowohl die beiden Torschützen als auch Cavin Mosters vermochten es nicht, den Gästekeeper erneut zu bezwingen. Die Gäste ihrerseits hatten auch ihre Möglichkeiten, aber der VfB brachte die knappe Führung mit Glück und Geschick über die Zeit. |
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