Es gibt Tage, da weiss man nicht, was man nach einem Spiel davon halten soll und am heutigen Tag, war einer solcher Tage.
Zu Beginn des Spiels war es eine Partie auf Augenhöhe beider Mannschaften. Aber dann griff der Schiedsrichter ein und erschwerte unnötig dem VfB das Spiel, bei hochsommerlichen Temperaturen. Mathias Müller, vier Minuten zuvor für sein erstes Foul verwarnt, bekam vom Referee für sein zweites harmloses Vergehen Gelb-Rot (17.) und der VfB stand somit über 70 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Feld.
Aber der VfB besann sich auf das, was ein Team auszeichnet und kämpfte um jeden Meter auf dem Platz und wurde belohnt. Nach einem schönen Spielzug brachte Julius Schmidt eine mustergültige Flanke an den Fünfmeterraum und Peer Hensel vollendete per Kopf (32.). So gings in die Pause und der VfB wollte in Hälfte zwei angesichts der schwindenen Kräfte nur noch kontern. Der Gast konnte nach 56. Minuten durch Christoph Brüsch ausgleichen, während der VfB zweimal am Aluminium scheiterte und bei den Konter im Abschluss knapp verzog.
So blieb es bei Unentschieden und der Frage aus VfB-Sicht, was man angesichts des Spielverlaufs von dieser Partie halten sollte. Allerdings gebührt den VfB-Spielern Respekt, denn jeder der Spieler, die auf dem Feld standen, gingen an ihre Grenzen, um wenigstens einen Punkt zu holen, das war Teamgeist pur. |
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