| Der VfB Steinhöfel musste im Vorfeld des Auswärtsspiels einige Ausfälle kompensieren, so fehlten mit Steve Haupt, Stephan Ring, Robert Malenke, Felix Brade und Mario Wagner gleich fünf potenzielle Stammspieler an diesem Tage. Aber nichts desto trotz wollte man bei der SG Hangelsberg unbedingt punkten, um im Abstiegskampf nicht den Anschluss zuverlieren. Auf einer Spielfläche, die an diesem Tage nur bedingt diese Bezeichnung verdiente und um nicht wenige an den alten, von den meisten LKO-Gegnern vielzitierten \"Kartoffelacker\" in Steinhöfel erinnerte, versuchten beide Mannschaften ihr Glück zu meist mit langen Bällen und erhofften sich dabei, den ein oder anderen Fehler der gegnerischen Hintermannschaft. Nach 12. Spielminuten dann der erste und sogleich schon entscheidene Fehler in der VfB-Hintermannschaft: einen dieser langen Ball konnte man nicht klären und der durchgelaufende SGH-Stürmer kam beim Zweikampf im VfB-Strafraum zu Fall. Der gut leitente Schiedsrichter Sommerfeld zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, und gab den Strafstoß, der wohl in die Kategorie \" Kann man geben, muss man aber nicht \" fiel. Christian Lippke ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball zur Führung der Gastgeber. Aber auch nach dem Treffer änderte sich am Spiel nicht viel, es schien ausgeglichen, wenn der VfB auch leichte spielerische Vorteile hatte. Beim Gastgeber sorgen sorgten die Stürmer Marcel Murglat und Toni Lüdtke immer wieder für Gefahr, fanden aber im teilweise grandios reagierenden VfB-Keeper Roberto Becker ihren Meister und so sprang nicht mehr als ein ,zu recht nicht gegebenes Abseitstor durch Marcel Murglat heraus. Auf der Gegenseite blieb der VfB vorallem durch Standards gefährlich, so verfehlten Kopfbälle von Ralf Müller und Maik Hauschild nur denkbar knapp ihr Ziel, während sich bei allen anderen Situationen SGH-Keeper Tommy Zinke auf dem Posten zeigte. So ging es mit der knappsten aller Führungen in die Pause und beide Mannschaften kehrten unverändert auf den Platz zurück. Nach der Pause das gleiche Bild wie vor dem Halbzeitpfiff, beide Mannschaften hatten mit den Bodenverhältnissen ihre Mühe und versuchten es weiter mit langen Bällen in die Spitze. Der VfB war dicht dran am Ausgleichstreffer, doch sowohl Maik Hausschild per Direktabnahme als auch Lars Richter nach einem sehenswerten Solo scheiterten am starken SGH-Keeper. Auf der Gegenseite waren es Roberto Becker und der Pfosten, die die Vorentscheidung zugunsten des Gastgebers verhinderten! So blieb es bis zu Schluss spannend und der VfB musste sich am Ende knapp und unglücklich geschlagen geben. |
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