Wie schon zum Saisonauftakt hatte der
VfB II - Trainer nur 13 Spieler zur Verfügung und setzte sich somit
wieder selbst als Spieler mit auf die Bank.
Der VfB begann konzentriert und hatte das Spielgeschehen im Griff,
allerdings ohne sich richtige Torchancen zu erarbeiten! So fiel die
Führung für den Gastgeber etwas überraschend nach einer, unter der Woche
trainierten, Standardsituation. Eine von Oliver Ansorge getretene Ecke
brachte Cavin Mosters per Kopf aufs Tor und aufgrund der Uneinigkeit von
Gästekeeper und zwei Verteidigern landete der Ball auch in den Maschen
(15.). Wenige Minuten später vollzog sich ein unverständlicher Bruch im
Spiel des VfB, plötzlich versuchte der Gastgeber mit Hacke, Spitze,
eins, zwei, drei zu zaubern, statt den einfachen Ball zu spielen und
diese misslungende Schönspielerei brachte den Gast ins Spiel. Immer
wieder verloren die VfB-Spieler den Ball in der Vorwärtsbewegung und
ermöglichten den Gästen klare Tormöglichkeiten durch ein schnell
aufgezogenes Überzahlspiel gegen die aufgerückte VfB-Defensive. Aber
erst die Mithilfe des Schiedsrichters ermöglichte den spielstarken
Gästen den Ausgleich, der unverständlicherweise auf Assistenten von den
Vereinen verzichtete. So gelang der Ball nach einem erneuten unnötigen
Ballverlust im Mittelfeld zum, im klaren Abseits stehenden,
Borussen-Angreifer Dimitri Rau, der überlegt einnetzte. Man kann ja auf
die Unterstützung der Linienrichter verzichten, aber dann sollte man
auch in der Lage sein, solch klare Situationen zu erkennen. In dieser
Phase nach dem Gegentor hatte der VfB Glück, dass Borussia immer wieder
am glänzend parierenden VfB-Keeper Stefan Liebe oder am eigenen
Unvermögen vorm Tor scheiterte, so rettete auch einmal die Latte für den
Gastgeber. Auch auf der Gegenseite erkannte der Schiedsrichter eine
glasklare Abseitssituation kurz vor der Pause nicht, doch weder Cavin
Mosters noch Christian Cieslak brachten in dieser Szene, den Ball gegen
den Gästekeeper vorbei in das Gehäuse. Nach klaren Worten in der
Halbzeitpause wollte der VfB wieder an sein Spiel aus der Anfangsphase
anknüpfen, aber auch dies gelang nur teilweise. Der Gast bestimmte das
Spiel und kam in der 58. Minute nicht unverdient zur Führung, als
Michael Neumann gegen die aufgerückte VfB-Defensive vollendete. Der VfB
kam in dieser zweiten Hälfte nur noch einmal gefährlich vor das Tor der
Gäste, doch Konrad Karwan scheitere nach Zuspiel vom mittlerweile
eingewechselten Spielertrainer Tino Völzmann freistehend am Gästekeeper
und auch die Schlussoffensive mit zahlreichen Standardsituationen
brachte nichts mehr ein. So blieb es beim verdienten Erfolg der Gäste,
die über die gesamte Spielzeit die reifere Spielanlage zeigten. |
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