Der VfB musste beim Namensvetter in Fürstenwalde antreten, und die heimischen Himmelstürmer waren angesichts ihrer bisher starken Saison, der Favorit vor diesem Duell. Allerdings konnte der VfB aus dem Vollen schöpfen und musste nur auf Dominick Lorenz aus der Stammelf verzichten und somit standen die Chancen für einen Punktgewinn auswärts gar nicht so schlecht.
Die Partie begann verhalten, die Teams tasteten sich lange ab und richtige Chancen waren anfangs Mangelware. Die ersten nennenswerten Chancen hatte der Gast, vergab aber wie schon in den letzten Spielen gute Chancen fahrlässig. Und eine alte Fussballweisheit sollte sich wieder einmal bewahrheiten: Während der VfB II seine Chancen nicht nutzte, machten die Himmelsstürmer mit ihrer ersten Torchance den Führungstreffer. Einen langen, eher harmlosen Ball ließ die VfB-Defensive passieren, VfB-Keeper Franz zögerte mit dem Herauslaufen und VfBH-Stürmer Kretschmar nahm das Gastgeschenk an und vollendete überlegt (20.). Aber der Gast bestimmte weiter das Spiel, während der Gastgeber versuchte, über Konter zum Erfolg kommen wollt. Nach einem abgefangenden Ball kam der Ball über die Steinhöfler Schäper, Mosters, Prillwitz zu VfB-Angreifer Cieslak, der knallhart zum Ausgleich einnetzte (39.). So ging es mit einem durchaus verdienten Unentschieden in die Halbzeitpause.
Nach der Pause machte Gast so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann und kassierte noch drei völlig überflüssige Gegentore. Unglaube per Foulelfmeter (47.), erneut Kretzschmar (72.) und der eingewechselte Sascha Thomas (88.) besiegelten die Auswärtsklatsche des VfB II. Denn dieser nutzte seine Chancen nicht und kassierte eigentlich leicht vermeidbare Gegentore, allerdings wurden aber wohl auch zwei ganz klare Elfmeter dem Gast vom Referee verweigert. |
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