| Das Spiel hätte nicht besser für den VfB beginnen können, denn Lars Richter vollendete überlegt nach zehn Minuten auf Vorlage von Tino Gottschalk zur frühen VfB-Führung. Danach übernahm der Gast das Zepter und der VfB verlegte sich aufs Kontern. Die Chancen der Gäste brachten aber ebenso wenig Erfolg wie die gelegentlichen Konter des VfB. So ging es mit der VfB-Führung in die Pause und diese wollte man unbedingt verteidigen. Der VfB blieb durch Konter gefährlich, schloss diese aber oftmals nur unglücklich bzw. unkonzentriert ab! Die Gastgeber schafften zuwenig Entlastung für ihre Defensive und ein Gegentor schien nur eine Frage der Zeit. Eine Viertelstunde vor Spielschluss fiel der aus VfB-Sicht vermeidbare Ausgleich durch ein Eigentor von Silvio Thiede, der eine Eingabe unglücklich ins eigene Netz beförderte. Nun folgte wohl eine Schlüsselszene, die vielleicht einen positiveren Spielausgang für den VfB verhinderte: Einen Konter klärte der Herzfelder Keeper außerhalb des Strafraums mit der Hand, doch statt dies dem gut leitenden Schiedsrichter zu signalisieren, setzte der SR-Assistent seine Fehlerkette aus dem Vorspiel fort, und verweigerte dem Schiedsrichter seine Unterstützung. Im Gegenzug geriet VfB-Spieler Steve Haupt mit seinem Gegenspieler aneinander und wurde des Feldes verwiesen (78.), was das Spiel des VfB nicht gerade erleichterte. Aber der VfB überstand die restliche Spielzeit unbeschadet, während die Gäste ihren Kapitän noch durch einen zweifelhaften Platzverweis verloren, bei dem sich der SR wieder auf den Unsicherheitsfaktor an der Seitenlinie verließ. Auf beiden Seiten hieß es nach dem Spiel einstimmig, dass der Schiedsrichter eine gute bis sehr gute Leistung zeigte, doch leider in spielentscheidenen Szenen von seinem ersten Assistenten im Stich gelassen wurde. Leider taten nach dem Schlusspfiff einige Unverbesserliche wieder alles dafür, die Aussendarstellung des VfB ins Negative zureißen, was wohl eine empfindliche Strafe gegen den Verein nach sich ziehen wird. |
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