| Das Spiel begann wie so oft schon in dieser Saison für den VfB, man verschlief die Anfangsphase und geriet frühzeitig in Rückstand. Nach mehreren Pressschlägen bekam der VfB den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und SVW-Torjäger Steven Viktor netzte nach gerademal 102 Sekunden aus Nahdistanz zur Gästeführung ein. Die restliche Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei allerdings nur der Gast aus Woltersdorf zu Torchancen kam, während der VfB nur nach Standards gelegentlich Torgefahr ausstrahlte. Mit der knappen Gästeführung ging es in die Pause und in Hälfte Zwei bot sich das gleiche Bild wie vor dem Wechsel. Allerdings hatte hier der VfB die erste Torchance, wobei der SVW-Keeper einen Schuss von VfB-Stürmer Nico Paulke in großer Manier parierte. Auf der anderen Seite fiel dann im Gegenzug die Entscheidung, als eine verunglückte Flanke von Daniel Albert unhaltbar ins lange Eck fiel (52.). Kurze Zeit später folgte eine Szene, die die ganze Hilflosigkeit des überforderten Schiedsrichter widerspiegelte, nachdem er bereits in der Pause gegenüber beiden Mannschaften klagte, dass ihm dieses Spiel zu schnell sei: VfB-Kapitän Mario Wagner bekam einen absichtlichen Schlag ins Gesicht und blutete, während er den Platz zur Behandlung verließ und mit seinem Gegenspieler haderte, zückte der unsichere Schiedsrichter plötzlich den roten Karton gegen ihn, wofür wird wohl sein Geheimnis bleiben. Alles in allem, war das Schiedsrichter-Trio eines Spitzenspiels nicht würdig, denn sowohl Schiedsrichter als auch seine Assistenten agierten alles andere als sicher, auch wenn das nicht der Grund für die VfB-Niederlage ist oder als eine Entschuldigung für die VfB-Leistung gelten darf. Der SVW nutzte seine Überzahl und schraubte das Ergebnis durch Steven Viktor (80.) und Mario Nieke (84.) noch in die Höhe. Dieser Sieg sollte dem SVW den Weg zum verdienten Spreeklassentitel ebenen, denn spielerisch war es mit Sicherheit die stärkste Mannschaft, die diese Saison beim VfB II zu Gast war. |
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