| Der VfB musste mit den Oegel-Brüdern, Nico Schäper, Mario Wagner und Markus Prillwitz auf fünf absolute Stammspieler verzichten und die zweite Reihe durfte sich nun einmal beweisen. Der Gastgeber bestimmte von Beginn an das Spiel und ließ den Gast nicht zur Entfaltung kommen und folgerichtig fiel die nicht unverdiente VfB-Führung (12.). Ersatz-Kapitän Nico Paulke bediente den wiedergenesenden Julius Schmidt, der das Leder aus 16 Metern platziert ins untere Eck jagte. Bis zur 30. Minute hatte der VfB weiter gute Chancen die Führung auszubauen, versiebte aber Chance für Chance. Nach einer halben Stunde und einem Foul am VfB-Sturmführer Nico Paulke bekam der Gastgeber einen berechtigten Foulelfmeter, doch Christian Cieslak scheiterte am gut reagierenden Gästekeeper. In dieser Szene gab es auch noch den roten Karton für einen Gästespieler, wobei niemand am und auf dem Platz die Entscheidung des Schiedsrichters nachvollziehen konnte. Und dies sollte nicht die letzte Szene sein, wo der Schiedsrichter nicht das Spiel leitete sondern eher entschied. So überstimmte er fünf Minuten später den VfB-Linienrichter bei einer klaren Abseitssituation und Gäste-Stürmer Külper schob unbedrängt zum Ausgleich ein. Die letzte Szene in der ersten Hälfte brachte die Führung für die stärker werdenden Gäste, als die VfB-Defensive nicht auf der Höhe des Geschehens war. Nach einer tollen Parade von VfB-Keeper Rene Seilz verteidigten vier VfB-Verteidiger so ungeschickt, dass ein Lindenberger Spieler den Nachschuss nahezu unbedrängt im VfB-Tor unterbringen konnte. Nach der Pause zeigte sich der VfB wieder stärker und der für den verletzten Steven Jakob eingewechselte Michel Schulze machte mit seiner zweiten Ballberührung (65.)den Ausgleich. Nun spielte der VfB auf Sieg und wurde zunehmend offensiver, während die Gegner immer wieder gefährlich konterten, aber auch immer wieder im Abschluss an Rene Seilz scheiterten. Doch der Schiedsrichter zeigte ein Herz für die Gäste und überstimmte wiederum seinen Assistenten, diesmal gar zweimal in einer Szene und so konnte der Gast erneut in Führung gehen (76.). Es folgte ein Sturmlauf des Gastgebers und Chancen hüben wie drüben ergaben sich im Minutentakt. Doch während die Gäste immer wieder scheiterten, war es VfB-Verteidiger Sebastian Boldt, der seine Farben mit dem Schlusspfiff, mit seinem ersten Saisontor doch noch einen Punkt sicherte, als er eine Ecke von Oliver Ansorge per Kopf verwertete (96.). |
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