Aufgrund der Verletzungsmisere, die sich schon wie eine schwarze Serie durch die Saison zieht, reiste der VfB nur in Minimalbesetzung zum Spreekreis-Derby nach Lindenberg.
Der Gastgeber begann druckvoll und fand immer wieder in Stefan Liebe seinen Meister, während der VfB vorsichtig agierte und seine erste Chance gleich nutzte. Nach Vorarbeit von Lars Richter überwand Jan Glessmann den Lindenberger Keeper mit einem gefühlvollen Lupfer und sorgte so für die erste VfB-Führung seit einer gefühlten Ewigkeit. Die Spielanteile änderten sich dadurch allerdings nicht, der Gastgeber machte das Spiel und der VfB versuchte es mit Kontern. So hatte Lars Richter die größte Chance der ersten Hälfte, scheiterte aber am gut parierenden Schlussmann der Lindenberger. Auf der anderen Seite war spätestens VfB-Keeper Stefan Liebe die Endstation für die Angriffe der Einheimischen, in der ersten Hälfte und somit ging der Gast mit der knappesten aller Führungen in die Pause. Nach der Pause bot sich den zahlreichen Zuschauern das gleiche Bild wie im ersten Durchgang, Lindenberg erhöhte den Druck immer weiter und der VfB befreite sich nur noch gelegentlich und verlor verletzungsbedingt auch noch Abwehr-Stabilisator Maik Saegebrecht kurz nach Wiederbeginn. Kurz nach dieser Auswechslung brachte eine Standardsituation den mittlerweile verdienten Ausgleich für die Gastgeber, als Peter Lassek (51.) nach einer Ecke aus 5 Metern ungehindert einköpfen konnte. Es folgte ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei das glücklichere Ende auf Seiten der Lindenberger lag. Denn der Ball fand nur noch einmal im folgenden Spielverlauf den Weg ins Tor und da kann man von einem kuriosen Treffer sprechen. Denn ein von Christian Günther lang geschlagener Freistoß aus 35 Metern Torentfernung flog an Freund und Feind vorbei ins Tor der Gäste (73.). So blieb es und der VfB musste die Heimreise abermals ohne Punkte antreten. |
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