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Halbfinale Kreispokal (14.11.2009)

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Zuschauer: 99
(80 Steinhöfler Fans)
VfB Steinhöfel II - FV Erkner II
3 : 6
(1 : 4)
VfB-Aufholjagd nicht belohnt - Pokal-Aus im Halbfinale!
Für die Zweite des VfB war die Ausgangsposition vor dem Spiel nahezu perfekt, denn neben dem fast kompletten Kader des eigenen Teams konnte man auf Verstärkungen aus dem Landesklassekader, in Person Roberto Becker, Maik Saegebrecht, Tino Gottschalk, Jan Glessmann und Lars Richter zurückgreifen. Das Team hatte sich viel vorgenommen, schließlich wollte man mit allen Mitteln ins Kreispokalfinale einziehen, und die Erfolgsserie der 2. Männermannschaft fortsetzen. Aber leider klappte die Umsetzung dieses Vorhabens in der ersten Halbzeit überhaupt nicht und das Ziel, mit einer eher defensiven Grundformation solange wie möglich ohne Gegentor zubleiben, hatte gerademal drei Spielminuten Bestand! Nach der ersten Erkneraner Ecke bekam die VfB-Hintermannschaft den Ball nicht weg und FVE-Spieler Quenstedt versenkte den Ball aus dem Gewühl heraus, zur frühen Gästeführung. Dieser frühe Treffer schockte den Gastgeber und der VfB kam überhaupt nichts ins Spiel, man versuchte es fast ausschließlich mit langen Bällen auf die einzige Spitze Lars Richter, der aber trotz einer offensiven Mittelfeldreihe zu sehr auf sich allein gestellt war. So sprangen lange keine Torchancen heraus, außer zwei halbwegs gefährliche Torschüsse durch Mario Wagner und Cavin Mosters. Die Gäste aus Erkner ihrerseits stellten mit ihrem ansehnlichen Flachpassspiel die VfB-Defensive immer wieder vor Probleme, so das VfB-Keeper Roberto Becker mehrmals in höchster Not retten musste und sich so auszeichnen konnte. Nach 34. Minuten war es der wohl beste FVE-Spieler Marco Krihl, der mit einem schnellen Antritt die VfB-Abwehr narrte und aus kurzer Distanz ins kurze Eck abschloss. Kurz nach diesem Treffer folgte der erste sehenswerte Angriff des VfB und gleichzeitig wurde in dieser Szene die Unfähigkeit des VfB in der ersten Halbzeit offensichtlich. Maik Saegebrecht setzte sich energisch durch und brachte den Ball von der Grundlinie, am heraus eilenden Keeper vorbei, vor das leere Tor, doch dort behinderten sich Lars Richter und Mario Wagner gegenseitig beim Versuch den Ball über die Torlinie zu drücken , so dass ein FVE-Verteidiger noch auf der Linie klären konnte. Und der FVE nutzte weiter eiskalt die Fehler in der VfB-Hintermannschaft, so erhöhten Tim Winkler und Marcel Neumann in der 44. und 46. Minute auf 4:0. In der dritten Minute der Nachspielzeit blitzte endlich mal auf, dass der VfB auch Fussball spielen kann und man kam zu Anschlusstreffer. Marcus Oegel marschierte mit dem Ball über das halbe Feld, bediente den mitgelaufenen Tino Gottschalk und dessen flache Eingabe, grätschte Lars Richter ins Tor. So ging der Gastgeber mit einem fast aussichtslosen Drei-Tore-Rückstand in die Pause, aber wer die vergangenen VfB-Pokalspiele verfolgt hatte, wußte, dass man diese Truppe noch nicht abschreiben durfte. Mit einer offensiveren Grundausrichtung wollte man in der zweiten Hälfte das Unmögliche noch schaffen, und um den Finaleinzug kämpfen. Das Spiel war gerade sechs Minuten alt, da brachte der eingewechselte Jan Glessmann einen Freistoß aus dem Halbfeld gefährlich vor das Gästetor. Dieser auf den langen Pfosten geschlagene Ball, ging durch Freund und Feind, vorbei am verdutzten Gästekeeper ins Netz. Nun merkte die Mannschaft des VfB, dass hier vielleicht wirklich noch etwas geht und man intensivierte seine Angriffsbemühungen, vor allem nach Standards war man immer wieder gefährlich. Der Gast aus Erkner konnte sich nur noch sporadisch befreien, gestaltete seine Konter aber immer wieder gefährlich, dass der VfB-Keeper mehrmals sein Können zur Schau stellen musste, um seine Mannschaft die Final- Hoffnung zu erhalten. Nach 78. Minuten wuchtete Silvio Thiede eine der gefährlich geschlagenen Ecken von VfB- Kapitän Mario Wagner ins FVE-Tor und nährte die Hoffnungen auf die Sensation nach der Pause! Aber ausgerechnet die beiden besten VfB-Spieler an diesem Tage sollten das Pokal-Aus ihres Teams besiegeln, denn nach einem Missverständnis zwischen dem zurückeilenden Maik Saegebrecht und dem aus seinem Tor stürmenden VfB-Keeper Roberto Becker musste der FVE-Spieler Kunert nur noch ins leere Tor einschieben (82.). Und keine zwei Minuten krönte der starke Marco Krihl, wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Position gestartet , seine Leistung und schob zum Endstand ein. In der Schlussphase und der Nachspielzeit folgte dann das, was sich schon während des ganzen Spiels andeutete, denn der unsichere Schiedsrichter wusste in keiner Phase des Spiels zu überzeugen und brachte beide Mannschaften mit vielen zweifelhaften Entscheidungen zur Verzweiflung. Erst zeigte er nach einer klaren Notbremse gegen VfB-Stürmer Lars Richter nur Gelb statt eines wohl vertretbaren Platzverweises, dann verlor er nach einem üblen Foul des eingewechselten VfB-Spielers Dave Franz völlig den Überblick. Er zeigte zwar dem VfB-Spieler berechtigterweise den roten Karton, aber dieser wurde nach dem Foul Opfer einer Tätlichkeit und diese wurde nicht geahndet, weil der überforderte Schiedsrichter minutenlang den Übeltäter suchte, den die Gäste reaktionsschnell ausgewechselt hatten. Sofort nach wieder Anpfiff wurde wieder Lars Richter nicht weniger übel weggetreten, wie bei der roten Karten kurz zuvor, aber diesmal gab es nur Gelb, was dann aber doch zur Gelb-Roten Karte für den FVE-Spieler A. Kunert führte. Gott sei Dank war dann Schluss, sonst hätte es wohl noch weitere Karten gehagelt, mit denen der Spielleiter seine eigene Unfähigkeit an diesem Tage zu überspielen versuchte. Bezeichnend für dieses war eine Szene der 2. Halbzeit , als der Schiedsrichter zur Verwunderung aller nach einer Unsicherheit vom FVE-Keeper auf Abstoß entschied, dann für das berechtigte Reklamieren zweimal Gelb gegen den VfB zückte und nach Augenkontakt zu seinem Assistenten doch auf Ecke entschied. Alles in allem und vor allem aufgrund der ersten Halbzeit war es ein verdienter Sieg für die Gäste aus Erkner, denen wir an dieser Stelle im Finale viel Glück wünschen . Auf Seiten des VfB kann man sich nun auf die Spreeklasse konzentrieren und angesichts der Tabellensituation und der bevorstehenden Gegner nach oben schielen, wenn man seine nächsten Spiele siegreich gestaltet!
  Aufstellung: Roberto Becker
Übungsleiter:
Tino Völzmann
Marcus Oegel (72. Dave Franz)
Mannschafts
Christian Lange
Silvio Thiede
betreuer:
Sebastian Boldt (46. Steven Jakob)
Schiedsrichter-
Ronny Schubert
Tino Gottschalk
kollektiv:
Michael Klamma
Maik Saegebrecht Johann Schwarz
Cavin Mosters
Mario Wagner Wagner (UB), Brade (UB)
Nico Paulke (26. Jan Glessmann)
Felix Brade
Lars Richter A. Kunert (UB/F / 92.)
 
 Kader nicht eingesetzter Spieler: Franz (F/90.)
 Steffen Lüdtke, Tom Mittenzwei, Julius Schmidt, Andy Grabert  
 
 
0:1 Marco Quenstedt (3.)
0:2 Marco Krihl (34.)
0:3 Tim Winkler (44.)
0:4 Marcel Neumann (45.+1)
1:4 Lars Richter (45.+3)
2:4 Jan Glessmann (51.)
3:4 Silvio Thiede (78.)
3:5 Aron Kunert (82.)
3:6 Marco Krihl (84.)

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