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1. Spieltag (20.08.2011)

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Zuschauer: 27
(7 Steinhöfler Fans)
Borussia Fürstenwalde II - VfB Steinhöfel II
1 : 5
(0 : 3)
Wieder verheißungsvoller Saisonauftakt für den VfB II
Vorm Saisonauftakt hatte der Trainer des des VfB II, Tino Völzmann einige Sorgen, denn durch Urlaub, Arbeit und Verletzungspech wies die neuformierte Mannschaft am ersten Spieltag eine ziemlich dünne Spielerdecke auf. So konnte glücklicherweise Maik Plassa, nur kurz vor Anpfiff, noch vom Blitzcomeback überzeugt werden und stellte gleich einen wichtigen Eckpfeiler im VfB-Spiel dar. Der langjährige Spieler der ersten Mannschaft des VfB Steinhöfel, dirigierte nach vielen Jahren verletzungsbedingter Pause, souverän die VfB-Defensive und trat auch als Torschütze in Erscheinung.
Das Spiel begann ohne lange Abtastphase und beide Mannschaften suchten den schnellen Torerfolg, doch die ersten beiden Großchancen wurden vergeben. Auf VfB-Seite scheiterte Christian Cieslak knapp, als er mit seinem Abschluss zulange zögerte und geblockt wurde, auf der anderen Seite parierte VfB-Aushilfskeeper Tommy Mittenzwei eine Eins-gegen-Eins gegen Mathias Tschorn Situation souverän. Nach einer Viertelstunde dann endlich der erste Treffer der Partie, wenn auch im zweiten Versuch. Christian Cieslak zögerte wieder im Abschluss, brachte den Ball aber im Nachsetzen zum neuen VfB-Kapitän Dominick Lorenz, der zur verdienten VfB-Führung einnetzte (15.). In der Folgezeit hatte der VfB Chancen im Minutentakt und zeigte der gegnerischen Viererkette immer wieder seine Schwachstellen auf, scheiterte allerdings am starken Heimkeeper oder verzog knapp. So ließ die VfB-Offensive fünf glasklare Torchancen liegen, während der Gastgeber kaum mit Ball in die gegnerische Hälfte kam. Erst ein Doppelschlag kurz vor der Pause durch beide VfB-Stürmer, Christian Cieslak und Martin Müller brachte die vermeintliche Vorentscheidung. Erst schob Cieslak, einen präzisen Pass von Julius Schmidt in die Schnittstelle der Viererkette, überlegt am Borussia-Keeper vorbei ins Tor (40.), ehe Martin Müller nachlegte. VfB-Verteidiger Matthias Schniegler zog von links nach innen und zog aus 18 Metern ab, seinen Schuss ließ der Keeper nur abklatschen, Müller schaltete am schnellsten und versenkte das Leder zur beruhigenden Gäste-Halbzeitführung (42.). Der VfB-Trainer stellte in der Halbzeit trotz der klaren Führung klar, dass das Team nachlegen muss, um den Sieg endgültig einzutüten.
So stürmte der Gast munter weiter und schnürte Borussia in der eigenen Hälfte ein und so fiel nun endgültig die Entscheidung für den VfB II, als Maik Plassa nach einer Ecke vom Marco Tober zur Stelle war und in artistischer Manier vollendete (51.). Was nach diesem Treffer geschah, war aus VfB-Sicht nur sehr schwer zu verstehen, denn der Gast agierte nun plötzlich völlig passiv und wurde von Borussia hinten hinein gedrängt. Logische Folge war der überflüssige Anschlusstreffer durch Hannes Freihof, der dem VfB-Keeper aus Nahdistanz keine Abwehrchance ließ (60.). Dieser Treffer wirkte für den Gast glücklicherweise wie ein Weckruf und der VfB übernahm wieder die Initiative und erarbeitete sich Chance um Chance, die leider allesamt vergeben wurden. Auch hier wurde wieder ein halbes Dutzend klarer Torchancen vergeben und es dauerte bis zur Schlussminute, ehe der letzte Treffer der Partie fiel. Marco Tober ließ vier Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und flankte auf den langen Pfosten, wo Christian Kaufmann zum Endstand einnickte (90.).
Wie in der Vorsaison startet der VfB II mit einem Auswärtssieg in die Saison, doch im letzten Spieljahr reichte in der Hinrunde danach nur noch zu fünf Punkten aus neun Spielen und es stand eine miserable Halbserie zu Buche. So sollte man die Lehren aus diesem Auftaktsieg ziehen und sich nicht darauf ausruhen, denn schon in der nächsten Woche geht es zum Geheimfavoriten dieser Spreeklasse-Saison, Rot-Weiss Friedland. Ohne eine konzentrierte Leistung droht dort wieder eine Bruchlandung, wie in der Vorsaison, als man zweimal gnadenlos vorgeführt wurde. Zudem wird man in diesem Spiel auf die starken Stützen Maik Plassa und Dominick Lorenz verzichten müssen und das neu zusammengestellte Team umbauen.
  Aufstellung: Tommy Mittenzwei
Übungsleiter:
Tino Völzmann
Maik Plassa (90. Marcus Ehm)
Mannschafts
Matthias Schniegler
betreuer:
Julius Schmidt
Schiedsrichter-
Michael Reimann (Beeskow)
Christian Lange
kollektiv:
Chris Giering
Marco Tober
Dominick Lorenz (46. Phillipp Hoffmann) Freihof (60./HS) / J.Schmidt (56./F.), Giering (60./F.),
Christian Kaufmann
Martin Müller (61. Michel Schulze)
Christian Cieslak keine
 
 Kader nicht eingesetzter Spieler: keine
 -  
 
 
0:1 Dominick Lorenz (15.)
0:2 Christian Cieslak (40.)
0:3 Martin Müller (42.)
0:4 Maik Plassa (51.)
1:4 Hannes Freihof (60.)
1:5 Christian Kaufmann (90.)

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