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2. Spieltag (27.08.2011)

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Zuschauer: 15
(5 Steinhöfler Fans)
SSV Rot-Weiss Friedland - VfB Steinhöfel II
1 : 3
(1 : 2)
4 Torschüsse, 3 Tore = Zweiter Auswärtssieg im zweiten Spiel
Vor dem Auswärtsspiel in Friedland konnte einem aus Steinhöfler Sicht schon Angst und Bange sein, denn durch sage und schreibe 14 kurzfristigen oder langfristigen Ausfälle in beiden VfB-Teams reiste der VfB II nur mit 12 Spielern an. Durch die spontane Unterstützung vom alt-gedienten VfB-Spieler Guido Hirsch und mit dem Trainer als dritten Ergänzungsspieler auf der Bank kam man doch auf 14 Spieler.
Auf dem schwer zu bespielenden Platz begann eine Partie, bei der man wohl getrost von Einbahnstraßen-Fussball reden darf, denn die Steinhöfler Gäste fanden kaum statt. Friedland spielte konsequent nach vorn und der VfB verteidigte mit Mann und Maus. Nach den ersten Chancen für Friedland fiel wie aus dem nichts der Führungstreffer für den VfB. Der energische VfB-Angreifer Guido Hirsch konnte kurz hinter der Mittellinie nur per Foul gestoppt werden und der lang geschlagene Freistoss von Alexander Schauer segelte über Freund und Feind hinweg und trumpfte schließlich am verdutzten Friedländer Keeper vorbei in den Torwinkel (7.). Aber die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten und der wohl stärkste Friedländer an diesem Tage, Stefan Albinus, bestrafte einen Stellungsfehler der VfB-Abwehr. Nach einem lang geschlagenen Freistoß fokusierten sich gleich vier VfB-Spieler auf den hohen Ball, statt auf ihre Gegenspieler und kamen trotzdem nicht an den Ball, so versenkte der alleingelassene Albinus trocken ins lange Eck (14.). Und so ging das Spiel weiter wie es begann, während der VfB kaum über die Mittellinie kam, erarbeite sich der Gastgeber Chance um Chance. Die zwei grössten Chancen parierte einmal VfB-Aushilfskeeper Tom Mittenzwei im Eins-gegen-Eins gegen einen durchgelaufenen Rot-Weiss-Angreifer und wenig später klärte VfB-Kapitän Matthias Schniegler für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie. Der VfB kreuzte in der ersten Halbzeit nur zweimal gefährlich in der Hälfte der Gastgeber auf, erst kämpfte sich der zweite VfB-Angreifer Konrad Karwan gegen drei Gegenspieler noch bis zum gefährlichen Abschluss, den der Friedländer Schlussmann glänzend parierte und aus der folgenden Ecke resultierte ein VfB-Einwurf in Höhe des Fünfmeterraums. Den Einwurf von Marco Tober verlängerte Guido Hirsch auf Mathias Müller, der sich am Eck des Fünfmeterraum jonglierend um seinen Gegenspieler drehte und den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuss volley ins lange Eck bugsierte (45.) und das war dann auch der Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, aber die Partie wurde nun ruppiger und der Schiedsrichter hatte alle Hände voll zutun, die kleinen und großen Scharmützel, Fouls und Nicklichkeiten zu unterbinden. Aus VfB-Sicht war es schön zu beobachten, wie sich die Gastgeber mehr mit dem Schiedsrichter anlegten, als sich auf ihre Torabschlüsse zu konzentrieren. Zugegeben der Schiedsrichter ließ viel durchgehen, doch im Großen und Ganzen glichen sich seine wenigen Fehlentscheidungen aus und bei den wenigen wirklich gröberen Foul war er zur Stelle. Friedland machte nichts aus seiner klaren Überlegenheit, was Feldvorteile und Ballbesitz betraf und so machte der VfB aus seiner einzigen torgefährlichen Aktion sein drittes Tor. Nach feinem Pass von Guido Hirsch vollendete sein Sturmpartner Konrad Karwan eiskalt und stellte so den Spielverlauf endgültig auf den Kopf (56.). Aber auch nach diesem dritten Treffer mit dem vierten Torschuss gewann der VfB nicht an Sicherheit, schnelle Ballverluste brachten den Gastgeber immer wieder ins Spiel und man kam kaum mehr mit Ball über die Mittellinie. Aber die von Schniegler organisierte VfB-Defensive bekam immer wieder ein Bein oder einen Kopf dazwischen und in höchster Not waren entweder der VfB-Kapitän selbst oder der VfB-Keeper auf ihrem Posten. So verhinderte Mittenzwei mit seiner zweiten Glanzparade an diesem Tag den Anschlusstreffer und stellte die Zeichen endgültig auf Sieg für den VfB.
Glück mag ein Faktor für diesen eigentlich völlig unverdienten Auswärtssieg sein, aber der Kampfgeist, die Laufbereitschaft in der Defensive und die ungewohnte Effektivität in diesem Spiel sprechen für den VfB II und das lässt auch nach einer solch spielerisch schwachen Partie auf eine gute Saison hoffen.
  Aufstellung: Tom Mittenzwei
Übungsleiter:
Tino Völzmann
Matthias Schniegler
Mannschafts
Phillipp Hoffmann
betreuer:
Sebastian Fleischhauer
Schiedsrichter-
Richter (Briesen)
Marcus Ehm ( 80. Michel Schulze )
kollektiv:
Friedland
Christian Lange Steinhöfel
Marco Tober
Alexander Schauer Burrmann (55./F.) / T. Schmidt (65./F.) , Tober (80./F.)
Mathias Müller ( 50. Thomas Schmidt )
Konrad Karwan ( 88. Tino Völzmann )
Guido Hirsch keine
 
 Kader nicht eingesetzter Spieler: keine
 -  
 
 
0:1 Alexander Schauer (6.)
1:1 Stefan Albinus (14.)
1:2 Mathias Müller (45.)
1:3 Konrad Karwan (56.)

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